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Abnehmen mit Hashimoto: Weniger essen, mehr zunehmen? Warum Kaloriensparen bei Hashimoto nach hinten losgeht

Aktualisiert: 15. Juni

Du kennst das Gefühl.

Du isst weniger als alle anderen am Tisch. Du verzichtest auf den Nachtisch, lässt das Brot weg, zählst heimlich Kalorien. Und trotzdem, oder gefühlt: deswegen bewegt sich die Waage nicht. Oder sie bewegt sich in die falsche Richtung.

Deine Freundin neben dir isst seelenruhig ihr Stück Kuchen. Bleibt schlank. Du schaust zu und denkst: Was stimmt mit mir nicht?

Nichts. Mit dir stimmt absolut nichts nicht. Aber mit der Empfehlung "weniger essen" stimmt etwas nicht.

Denn bei Hashimoto funktioniert Abnehmen nach anderen Regeln. Und weniger essen ist meistens nicht die Lösung - es ist oft sogar ein Teil des Problems.


Was passiert, wenn du zu wenig isst

Dein Körper ist kein Rechner. Er ist ein Überlebensprofi.

Wenn er merkt, dass weniger Energie reinkommt als er braucht, schaltet er in den Sparmodus. Er drosselt den Stoffwechsel, reduziert den Energieverbrauch und greift dabei direkt in die Schilddrüsenfunktion ein.

Genau das ist das Problem bei Hashimoto.

Deine Schilddrüse ist ohnehin schon unter Druck - das Immunsystem greift sie an, die Hormonproduktion ist gestört. Wenn dann auch noch ein Kaloriendefizit dazukommt, steigt der Kortisolspiegel. Und Kortisol - das Stresshormon - blockiert genau die Umwandlung von T4 in T3, also in das aktive Schilddrüsenhormon, das deinen Stoffwechsel am Laufen hält.


Das Ergebnis: Dein Körper verbrennt noch weniger. Du isst noch weniger. Er drosselt noch mehr. Ein Kreislauf, aus dem man mit noch mehr Verzicht nicht herauskommt.


Warum Hashimoto Abnehmen so schwer macht

Hashimoto Heilpraktiker Abnehmen ganzheitlich alternativ

Bei Hashimoto gibt es gleich mehrere Faktoren, die das Gewicht nach oben treiben - unabhängig davon, was du isst:


•       Verlangsamter Stoffwechsel: Zu wenig aktives T3-Hormon bedeutet: alles läuft langsamer. Dein Körper verbraucht weniger Energie - auch im Ruhezustand.

•       Wassereinlagerungen: Schilddrüsenhormone regulieren den Wasserhaushalt. Fehlen sie, speichert der Körper mehr Flüssigkeit - was sich auf der Waage bemerkbar macht.

•       Insulinresistenz: Chronische Entzündungen - typisch bei Hashimoto - können die Insulinsensitivität verschlechtern. Der Körper speichert Energie lieber in den Fettzellen, statt sie zu verbrennen.

•       Darmprobleme: Ein gestörter Darm beeinflusst Nährstoffaufnahme, Hormonverwertung und Entzündungsgeschehen - alles Faktoren, die das Gewicht beeinflussen.


Was stattdessen hilft

Die gute Nachricht: Es gibt einen Weg. Er hat nichts mit Verzicht zu tun – aber sehr viel mit dem, was dein Körper wirklich braucht.


Statt weniger essen geht es darum, den Körper aus dem Stressmodus zu holen. Die Autoimmunreaktion zu beruhigen. Den Darm aufzubauen. Nährstoffmängel zu beheben - besonders Selen, Zink, Eisen und Vitamin D spielen eine zentrale Rolle beim Hashimoto-Stoffwechsel. Und das Nervensystem zu stabilisieren, damit Kortisol nicht dauerhaft die Schilddrüsenfunktion sabotiert.


Wenn diese Grundlagen stimmen, fängt der Körper an mitzumachen. Nicht weil man ihn zwingt - sondern weil er endlich die Unterstützung bekommt, die er braucht.


Ich habe das selbst erlebt. Und ich sehe es immer wieder bei Frauen, die jahrelang Diät gemacht haben und erst dann wirklich abgenommen haben, als sie aufgehört haben, sich zu kasteien.


Abnehmen mit Hashimoto: Das Wichtigste auf einen Blick

•       Kaloriendefizit erhöht Kortisol - und Kortisol blockiert die Schilddrüsenfunktion

•       Bei Hashimoto schaltet der Körper bei zu wenig Essen in den Sparmodus - Abnehmen wird schwerer, nicht leichter

•       Wassereinlagerungen, Insulinresistenz und Darmprobleme kommen erschwerend dazu

•       Der Weg führt nicht über den Teller - sondern über die Ursachen: Entzündung, Darm, Nährstoffe, Nervensystem

•       Wer die richtigen Bausteine angeht, nimmt ab - ohne Verzicht und ohne Kaloriensparen


Du möchtest verstehen, warum dein Gewicht sich trotz allem nicht bewegt und was bei dir der richtige nächste Schritt wäre? Im kostenlosen Erstgespräch schauen wir gemeinsam hin.



Über die Autorin


Mascha Haun, Heilpraktikerin, Hashimoto Spezialistin
Mascha Haun, Heilpraktikerin und Hashimoto-Spezialistin

Mascha Haun ist Heilpraktikerin und Darmtherapeutin mit Schwerpunkt Hashimoto-Thyreoiditis. Sie hat Hashimoto selbst erlebt und begleitet heute Frauen dabei, die Wurzel ihrer Beschwerden zu verstehen - und Schritt für Schritt wieder in ihre Kraft zu kommen.


Wichtiger Hinweis: Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine medizinische Diagnose oder Behandlung.

 
 
 

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